Buchbeitrag | Litigation-Kommunikation

Wenn der Streitfall vor Gericht zur Schlacht in den Medien wird, steigt das Risiko, dass das mediale und gesellschaftliche Echo die Reputation eines Unternehmens schwer beschädigt. Eine effektive prozessbegleitende Öffentlichkeitsarbeit kann den möglichen negativen Einfluss von Gerichtsverfahren auf Geschäftsabläufe verhindern. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, die Motivation der Mitarbeiter und das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartner in das Unternehmen zu erhalten. Denn: Prozesse, die vor Gericht gewonnen sind, dürfen in der Öffentlichkeit nicht „verloren“ werden.

Beck-Verlag, Buch-Cover Münchner Handbuch des Gesellschaftsrechts

In einem Fachbeitrag für das Münchener Handbuch des Gesellschaftsrechts (Beck-Verlag) fasst Dirk von Manikowsky grundlegende Ansätze der Litigation-Kommunikation zusammen und beschreibt die Herausforderungen von Unternehmen in Rechtstreitigkeiten sowie die Rolle der Medien im Krisenfall.

Der neue Band 7 zum Thema Gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten (Corporate Litigation) des Münchener Handbuchs des Gesellschaftsrechts (ISBN 978-3-406-67219-4) behandelt umfassend alle Typen von Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Gründung, dem laufenden Betrieb, der Insolvenz und der Abwicklung von Gesellschaften. Dargestellt werden Streitigkeiten bei allen gängigen Gesellschaftsformen und in allen Partei-Konstellationen sowie auch konzern- und kapitalmarktrechtliche Besonderheiten, ebenso die in der Praxis häufig verbundenen Probleme des anwaltlichen Interessenkonflikts, der Compliance, der Zwangsvollstreckung, der alternativen Streitbeilegung und der Informationspolitik

Weitere Informationen und direkte Bezugsmöglichkeit des Handbuchs im Webshop des Beck-Verlags.