Shareholder Activism - Kommunikative Empfehlungen für CFOs und Investor Relations Manager

Thyssenkrupp, Bilfinger, STADA: Aktivisten nehmen verstärkt deutsche Firmen ins Visier und fordern zum Teil drastische Maßnahmen vom Managementteam und Aufsichtsrat ein. Um ihre Forderungen durchzusetzen, sind sie auf Verbündete angewiesen. Das sind nicht selten institutionelle Investoren, mit deren informeller Unterstützung Aktivisten die erforderlichen Mehrheiten erreichen können. Diese bewerten die Argumente der Aktivisten objektiv, weil beide – zumindest im Kern – ein gemeinsames Ziel verfolgen: Shareholder Value. Vor diesem Hintergrund ändern sich auch die Anforderungen für CFOs und IR-Abteilungen im Hinblick auf die Kommunikation mit institutionellen Investoren. Sie wird (noch) anspruchsvoller.

In einer Zeit, in der zahlreiche Unternehmen aufgrund der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus um die schiere wirtschaftliche Existenz kämpfen und der Markt eine extrem hohe Volatilität aufweist, haben große Aktivisten eine Art „Waffenstillstand“ ausgerufen. Dieser Zustand wird jedoch nicht ewig andauern. Im Gegenteil: Die niedrigen Bewertungen könnten Aktivisten perspektivisch dazu nutzen, Positionen aus- bzw. aufzubauen. Vorstände, Investor Relations- und Kommunikationsabteilungen sind daher gut beraten, sich aktuell mit dem Thema zu befassen.

Die langjährige praktische Erfahrung von Hering Schuppener im Umgang mit Aktivisten bildet die Basis für zehn formulierte „goldene Regeln“, die wir in einem Whitepaper zusammengetragen haben. Darüber hinaus wurden Gespräche mit Vertretern nationaler und internationaler institutioneller Investoren geführt: „Ein hohes Maß an Engagement ist immer der Schlüssel zum Erfolg“ betont einer der Interviewpartner, Vice President of Asset Stewardship eines großen institutionellen Investors. Dieser Satz kann zugleich als Zusammenfassung der kommunikativen Empfehlungen verstanden werden.

Die wesentlichen Erkenntnisse:

  • Informieren Sie sich regelmäßig über Veränderungen im Aktionariat
  • Suchen Sie den Austausch mit den Stewardship Teams der Investoren und Stimmrechtsberater
  • Beheben Sie Defizite in Ihrer Corporate Governance frühzeitig
  • Lassen Sie kein Informationsvakuum zu
  • Bauen Sie die Beziehungen zu Ihren institutionellen Investoren aus
  • Stellen Sie sich darauf ein, dass das Engagement eines Aktivisten nicht nur von kurzer Dauer sein wird

Lesen Sie hier das vollständige Whitepaper oder kontaktieren Sie Hendrik Bender und Jobst Honig.